Kategorie: Eurythmeum Stuttgart

„Wandlung der Zeiten“ Bachelorabschluss Eurythmie

Die Studentinnen des Abschlusskurses 2016 präsentieren in zwei öffentlichen Aufführungen Werke in Ton- und Lauteurythmie aus verschiedenen Stilepochen. Samstag, den 25.06.2016, um 17 Uhr Sonntag, den 26.06.2016, um 16 Uhr im Eurythmeum Stuttgart, Zur Uhlandshöhe 8, 70188 Stuttgart Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de…

DER GEBROCHENE LEBENSBAUM-Gastspiel des finnisch-russischen Septim – Ensembles

13116234_1154292194615389_1310570236207070934_oGastspiel des finnisch-russischen SEPTIME Ensembles

Regie: Anja Riska

DER GEBROCHENE LEBENSBAUM
…befasst sich mit dem mytologischen Lebensbaum, der einst von den Völkern als Ganzheit der Lebenskräfte erlebt wurde, der sich von der Erde bis zum Sternenhimmel emporstreckte und unter den kosmischen Wirkungen lebte.
Was ist mit dem Lebensbaum geschehen? Wo finden wir ihn heute? Musik von Arvo Pärt.

RAUPEN UND CHOPIN
Die Metamorphose der Schmetterlingsraupen aus der Erdgebundenheit durch die Puppe zum Luft- und Lichtwesen mit Musik von Frederic Chopin verdichtet sich in den Gedanken von Juan Ramon Jimenez.

Eurythmie: Anastasia Mosina, Stanislav Tatlok, Anja Riska

Sonntag, 8. Mai 2016, um 19 Uhr im Eurythmeum Stuttgart, Zur Uhlandshöhe 8, 70188 Stuttgart

Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Kantscheli, Bach und Beethoven

380683_491049130939702_719379089_n

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Eurythmieprogramm mit Werken von Gija Kantscheli (Sio für Streicher Klavier und Schlagzeug), Johann Sebastian Bach (Violinkonzert in E-Dur), Ludwig van Beethoven (aus dem Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur) und mit einer Eurythmiekomposition zum Tagungsthema.

 

Künstlerische Leitung: Benedikt Zweifel
Eurythmie: Else-Klink-Ensemble Stuttgart
Musik: Jade Ensemble Stuttgart, Nune Arakelian (Kavier)

Freitag, den 27. Mai 2016, um 20 Uhr
Goetheanum, Rüttiweg 45, CH-4143 Dornach

Foto: (c) Charlotte Fischer, www.lottefischer.de

Meluna – die kleine Meerjungfrau

11204024_1051338911577385_1947854098906469327_nGastspiel Eurythmietheater Orval
Meluna – Die kleine Meerjungfrau
nach Hans Christian Andersen

Mit »Meluna, die kleine Meerjungfau« reist das Hamburger Eurythmietheater Orval in seiner jüngsten Produktion diesmal in die italienische Renaissance. Ausgehend von der bekannten Nixengeschichte von Hans Christian Andersen entblättert sich vor den Augen der Zuschauer eine Welt der Wunder: Die Elemente sind in Unordnung geraten, seit die jugendlich-übermütige Nixe Meluna auf den naiven Kaufmannssohn Silvio traf. Ins Spiel kommen dabei der mächtige Unterseeherrscher Pontos, die griesgrämige Wasserhexe Draghezza, das mitfühlende Seepferdchen Belinda, aber auch ein fröhlich-zänkisches Fischerpaar sowie der Statthalter der süditalienischen Handelsstadt Amalfi – nebst etlichen weiteren Akteuren.

Im Gewand eines mystischen Zaubermärchens und mit den Mitteln der Eurythmie, des Schauspiels, der Musik, von Commedia dell’arte und veritabler Zauberkunst ergibt sich eine turbulente Liebes- und Abenteuergeschichte voller Tragik, Humor und sinnreicher Poesie. Dazu gibt es Neapolitanische Weisen, eine Tarantella und italienische Lieder der Renaissance auf der Gitarre, der Geige, Flöte, gesungen und von Schlagwerk begleitet. Doch ob zu Land oder zur See, getanzt, gedichtet, gespielt oder gesungen: Immer geht es vor allem um die drängende Frage nach der persönlichen Entwicklung, und ob diese von der eigenen Herkunft bestimmt werden muss.

Sonntag, 3. Juli 2016, um 16 Uhr im Eurythmeum Stuttgart, Zur Uhlandshöhe 8, 70188 Stuttgart

Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Aus der Werkstatt

380683_491049130939702_719379089_nMitglieder des Else-Klink-Ensembles zeigen Soli und Werke in kleinerer Besetzung aus der eigenen künstlerischen Arbeit

Samstag, den 9. Juli 2016, um 20 Uhr
im Eurythmeum Stuttgart, Zur Uhlandshöhe 8, 70188 Stuttgart

 

 

 

Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein – ein Märchen der Gebrüder Grimm

12239739_1051218074922802_5043715182737023383_nMärchenensemble Stuttgart

ein Märchen der Gebrüder Grimm in eurythmische Gestaltung (Leitung: Michael Leber)

„Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein“ sind im gleichnamigen Märchen drei Schwestern. Da Zweiäuglein aber gleich wie alle gemeinen Menschen aussah konnten es die Mutter und die beiden Schwestern nicht leiden, behandelten es schlecht und gaben ihm nur zu essen was übrig blieb. Als Zweiäuglein die Ziege auf dem Feld hüten sollte und vor Kummer weinte stand eine weise Frau neben ihr, die ihr half, indem sie ihr verriet, dass sich ein Tischlein mit den besten Speisen decken würde, wenn sie zu der Ziege spräche: „Zicklein meck, Tischlein deck`“. Wenn Zweiäuglein satt wäre müsse sie nur sagen: „Zicklein Meck, Tischlein weg“ und der gedeckte Tisch wäre wieder verschwunden. Als die Schwestern merkten, dass Zweiäuglein das ihr gereichte Essen nicht anrührte wollten sie herausfinden, welche wunderlichen Dinge auf der Weide vor sich gingen. Durch eine List wurde ihr Geheimnis gelüftet, woraufhin die Mutter die Ziege schlachten ließ. Zum Glück aber konnte die weise Frau wieder Hilfe geben und über Nacht wuchs vor ihrem Haus ein Baum, der silberne Blätter und goldene Früchte trug, welche zu ernten aber nur Zweiäuglein imstande war. Da die Mutter und die Schwestern neidisch wurden gingen sie nun noch härter mit ihm um. Schließlich kam ein Ritter des Weges und wollte der, dir ihm einen Zweig des Baumes abbrechen könne jeden Wunsch erfüllen. Als Zweiäuglein ihm einen Zweig geben konnte, durfte sie mit ihm auf das Schloss seines Vaters ziehen und lebte dort lange Zeit vergnügt. Als die Schwestern eines Tages verarmt auftauchten hieß Zweiäuglein beide Willkommen und tat ihnen Gutes.

In diesem Märchen der Gebrüder Grimm kann aufleuchten, wie die Menschheit immer mehr das alte hellsichtige Bewusstsein verlieren musste, damit nun jeder Mensch als Individualität ein neues Bewusstsein, aus seinem Ich heraus selbst erringen kann. Die Mutter und die Schwestern im Märchen tragen noch das alte Bewusstsein in sich. Friedel Lenz schreibt hierzu in ihrem Buch „Die Bildsprache der Märchen“: „Alte vergangene […] Fähigkeiten können auch im Einzelmenschen noch vorhanden sein, sie können sogar überwiegen und der in der Entwicklung voranschreitenden Seele Schwierigkeiten bereiten. Vergangenes und Zukünftiges liegen im Widerstreit.“ (Friedel Lenz) Über das neu zu erringende Bewusstsein schreibt Lenz im Bezug auf das Märchen: „Die Ziege auf die Weide führen, heißt: seine natürliche Wißbegierde gebrauchen, also die Sinneswelt in sich aufnehmen. Nun führt zwar Zweiäuglein die Ziege auf die Weide, aber es hungert trotzdem, denn noch ernährt es sich von dem, was Mutter und Schwestern übrig gelassen haben, von den kümmerlichen Resten alten Wissens. Davon aber kann die moderne Seele sich nicht ernähren, und Neues hat sie noch nicht. Sie erahnt: Ich darf mich nicht zufriedengeben mit den kärglichen Resten der Vergangenheit, die mich nicht mehr ernähren; ich muss selber tätig sein und mir frische Geistesnahrung verschaffen. Das muss mit Hilfe jenes weltaufgeschlossenen Triebes geschehen, der Wißbegierde heißt. Ich muss die Neugierde dazu bringen, dass sie spricht, dass sie aussagt und belehrt.“ (Friedel Lenz) Auf diesem Wege wird Zweiäuglein die Hilfe der weisen Frau zuteil, die dann erscheint, wenn ihre Not am größten ist. So kann in einem jeden von uns die Hoffnung entstehen, dass wenn sich der Mensch dem Göttlich-Geistigen öffnet, ihm aus diesem Bereich Hilfe entgegenkommen kann.
Auch in diesem Jahr kann wieder ein Märchen in eurythmischer Darstellung erlebt werden, welches für jung und alt zur Seelen-Nahrung werden kann.
12.06.   und 10.07. 2016

Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Verrat und Gewissen – Judas im Spiegel des modernen Menschen

12705545_1096917547019521_5282723498660260726_n
Else-Klink-Ensemble Stuttgart
Künstlerische Leitung: Benedikt Zweifel

Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage, wie die Eurythmie im aktuellen Zeitgeschehen steht und vertreten werden möchte, sodass diese Kunst die Menschen gleichermaßen erreichen und im Innersten berühren kann.
Diese Gedanken sind in die Gestaltung der letzen Programme eingeflossen und haben die Arbeit des Else-Klink-Ensembles geprägt. Gerade das Thema unseres aktuellen Programms kann man, besonders in der gegenwärtigen Weltlage, als eine existentielle Frage empfinden, die uns alle betrifft: Judas der Verräter. Im Grunde genommen lebt heute Judas in uns allen. Judas ist der heutige Mensch – wir werden täglich zum Verräter an unserer Umwelt, an unseren Mitmenschen, an unseren Idealen; ein Verrat durch Gewissenlosigkeit. Die Erweckung des Gewissens in uns ist die Heilung des Judas! Novalis bezeichnet das Gewissen direkt als den „himmlischen Urmenschen“. Diese Thematik wird im Programmverlauf durch eine Textcollage bis ins Dramatische gestaltet (Texte von: Thornton Wilder, Christian Morgenstern, aus dem Johannesevangelium und Albert Steffen). Den Abschluss des Programms bildet die letzte Klaviersonate von Alexander Scriabin Op. 70, dessen 100. Todestags in diesem Jahr gedacht wird. Scriabin kann als der Vater der modernen russischen Musik bezeichnet werden.

Termin 05.06.18:00 Eurythmeum Zur Uhlandshöhe 8  70188 Stuttgart

Karten unter:Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de